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Den Menschen die Angst vor der Pandemie nehmen – die Spaltung der Gesellschaft beenden

Umarmende Menschen

Seit mehr als eineinhalb Jahren ist die deutsche Bevölkerung durch die öffentlichen Berichterstattungen in Angst und Panik versetzt worden. Die zu erwartenden Auswirkungen einer zur Pandemie erklärten COVID-Erkrankung wurden möglichst dramatisch geschildert und in Form von Horror-Szenarien dargestellt. Das führte nicht nur zur Angst vor dem Virus, sondern auch zu Ängsten vor Einsamkeit, Isolierung und Existenzverlust sowie zu Ängsten vor Arzt- oder Krankenhausbesuchen, bei denen man sich anstecken könnte. Die Zahl der Depressionen stieg an, und auch Kinderpsychiatrien konnten nicht mehr alle psychisch erkrankten Kinder aufnehmen. Ein soziales Miteinander, die für die Gesundheit des Menschen wichtige Nähe, stellt z. T. eine Straftat dar, die sogar zu Freiheitsstrafen von mehren Jahren führen kann.

Es ist eine normopathische Gesellschaft entstanden, wie es der Psychiater und Psychotherapeut Dr. med. Hans-Joachim Maaz feststellt. Die meisten Menschen verhalten sich völlig angepasst, ja sogar überkorrekt und überkonform. Mit Zwanghaftigkeit versucht der Normopath allen Erwartungen der Regierenden zu entsprechen und kann damit nicht sein eigenes echtes Leben führen. All jene, die in dieser Zeit eine andere Meinung vertreten und sich nicht anpassen, werden schnell diffamiert, denunziert oder in eine rechte oder verschwörungstheoretische Ecke geschoben.

Als Folge all dessen hat sich die Gesellschaft in bislang nie dagewesenem Ausmaß gespalten. Freundschaften und Familien zerbrechen, am Arbeitsplatz wird noch mehr gemobbt und ausgegrenzt, bis hin zu Entlassungen von Menschen, die sich nicht mit einer neuartigen mRNA-„Impfung“ behandeln lassen wollen. Die Forderungen von dieBasis nach einer Beendigung der Corona-Maßnahmen und der Rückgabe der Grundrechte sieht die Partei nun von 16 Experten bestätigt, die sich für eine Kurskorrektur in der Corona-Politik einsetzen. Die Berliner Zeitung berichtet am 07.07.2021 von der umfangreichen Untersuchung aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen in Deutschland und Österreich (1). Diese 16 Experten fordern eine Aussöhnung in der Corona-Debatte, damit der Bevölkerung die Angst genommen wird und die Spaltung der Gesellschaft überwunden werden kann. Die Autoren des interdisziplinären Papiers wollen die „aufgeladene öffentliche Debatte zu COVID-19 versachlichen, ins Verhältnis setzen und so in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext bringen.“

Zu den Autoren zählen u. a. die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, der Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie an der Klinik für Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck, Christian Schubert, der Münchner Kinderarzt Martin Hirte, der Berliner Arzt und Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Präventologen Ellis Huber und die Anwältin Jessica Hamed. Frau Guérot sagte der Berliner Zeitung, es gehe um „eine Bestandsaufnahme“ der bisherigen Corona-Politik. Ziel sei es, den Blick in die Zukunft zu richten: „Wir müssen verhindern, dass wir im Herbst wieder in eine Situation schlittern, in der hektisch und ohne Differenzierung Maßnahmen beschlossen werden, die zu einem gesellschaftlichen Ausnahmezustand führen.“ Dazu müsse die „Hysterisierung“ aus der Diskussion genommen werden. Das Virus dürfe „nicht zum Vorwand genommen werden, um unsere Rechtsordnung zu verschieben“. Im Vorfeld der politischen Entscheidungen müsse es „einen Raum für legitime Kritik geben“. Man könne Andersdenkenden nicht grundsätzlich unterstellen, sie seien von niederen Motiven geleitet, dann bewegen wir uns auf eine para-autoritäre Gesellschaft zu.

Ellis Huber hält einen rationalen Diskurs für notwendig, der die Extreme „der völligen Leugnung auf der einen und die maximale Dämonisierung auf der anderen Seite“ in ihrer Dominanz zurückdrängt. Der Diskurs trage deswegen „infantilistische Züge, die von unterwürfiger Anpassung bis zu vorpubertärer Auflehnung“ reichen. Der Kinderarzt Martin Hirte fordert, dass sich die politischen Entscheidungsträger umfassend mit Ärzten beraten: „Wir brauchen einen Runden Tisch, um über die notwendigen Maßnahmen zu diskutieren.“ Man dürfe sich nicht nur auf die Impfung verlassen, die sei in ihrer Nachhaltigkeit unklar und bei Kindern und Jugendlichen fragwürdig. Außerdem seien viele Studien zu den Impfstoffen vorzeitig beendet worden und könnten daher keine verlässlichen Daten liefern.

Die Anwältin Jessica Hamed erwartet, dass die Gerichte endlich überprüfen, „wie sich die Sachlage tatsächlich darstellt. Sie können nicht einfach wiederholen, was in der Tagesschau gesendet wurde. Es reicht auch nicht, wenn die Gerichte sinngemäß sagen, alles, was das Robert Koch-Institut behauptet, ist eine unumstößliche Wahrheit.“ Die Feststellungen zur epidemiologischen Lage und zum Nutzen der Maßnahmen müssten vom Gericht unabhängig von den Verlautbarungen von Regierungsstellen überprüft werden. Bisher hätten die Gerichte die Sach- und damit Rechtsaufklärung im Ergebnis blockiert. „Es muss mindestens ein Musterhauptverfahren durch alle Instanzen geführt werden, um Rechtssicherheit, aber auch Tatsachensicherheit – soweit möglich – zu erlangen; davon würden nicht nur die Antragsteller, sondern letztlich die gesamte Gesellschaft profitieren.“

Am Ende des Papiers führen die Autoren 10 Alternativen auf:

  • Ganzheitliche Aufklärung und echte Komplexität
  • Vertrauen in und Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger
  • Maßnahmen auf Eigenverantwortung und Gesundheitskompetenz gründen
  • Vielfalt in der Krisenbewältigung fördern
  • Gezielter Schutz von Risikopersonen und ihren Helfern
  • Größtmögliche Freiheit für die Kinder
  • Immunsystem stärken
  • Leben mit dem Virus
  • Leben mit dem Tod
  • Vorbeugen und Verringerung anderer Gefahren

Das Maß an Übereinstimmung mit grundlegenden , keineswegs neuen Forderungen der Partei dieBasis lässt hoffen, dass auch aus anderen Bereichen der Gesellschaft Impulse hinzukommen, diesen Forderungen Geltung zu verschaffen.

(1) https://www.berliner-zeitung.de/news/experten-fordern-aussoehnung-in-corona-debatte-li.169772

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