Lauterbach unter Druck – „Kaum Anzeichen einer fundierten, akademischen Vergangenheit“

von Holger Gräf

Damit hatte Karl Lauterbach, Bundesgesundheitsminister im Kabinett Scholz und (nach eigenen Angaben) Professor der Medizin mit Zusatzausbildung in Epidemiologie, sicherlich nicht gerechnet. Nach nunmehr mehr als zwei Jahren, in denen er mehr als wirre Aussagen gemacht und haltlose Prognosen aufgestellt hatte und in denen er von Talkshow zu Talkshow getingelt war, werden nun erste Stimmen laut, die die fachliche Kompetenz des Rheinländers in Zweifel ziehen. Langsam nähern sich die sogenannten Mainstreammedien einem Punkt an, den die alternative Presse bereits seit Beginn der vermeintlichen Pandemie auszuleuchten versucht.

Welche Qualifikationen besitzt der, in den Nachrichten stets als „Gesundheitsexperte“ bezeichnete SPD-Politiker Karl Lauterbach wirklich? Kann er in der Thematik, in die er als Gesundheitsminister stets auf Basis seiner vermeintlichen Kompetenz eingreift, überhaupt ernsthaft mitreden? Oder handelt es sich bei dem Mann, der vor allen Dingen durch wirre Aussagen und erhebliche kognitive Ausfälle glänzt, vielmehr um einen Hochstapler, der mehr von einem Gerd Postel, als von einem echten Arzt hat?

Qualifikation als Epidemiologe zweifelhaft

Bereits am 28. August 2020 hatte Lauterbachs Ex-Ehefrau, Angela Spelsberg, klargestellt: Lauterbach hat in Harvard nie Epidemiologie belegt, sondern ein Fach namens „Medical Health Policy“. Sie hingegen sei diejenige gewesen, die Epidemiologie studiert habe. Spelsberg kann das gut beurteilen – sie war zu Studienzeiten mit Lauterbach verheiratet gewesen und hatte zeitgleich mit ihm an der US Eliteuniversität Harvard studiert. Zumindest hier hatte Lauterbach also etwas „übertrieben“, wahrscheinlich, um als besserer Experte in der vermeintlichen Pandemie dazustehen. Doch ist der Mann, der die wirrsten Interviews aller Zeiten und aller Politiker in der Geschichte der Bundesregierung gegeben hat, überhaupt Arzt? Möglicherweise, doch ist sein Weg dorthin sicherlich außergewöhnlich.

Hört man Lauterbach beim Reden zu, so fällt sofort´auf, dass sein Redefluss durch massive Aussetzer gestört ist. Das meiste dessen, was er sagt, besteht aus sogenannten „Füllwörtern“ und selten folgt das Gesagte einer konsequenten Linie, die in der Beantwortung der gestellten Frage mündet. Hinzu kommt, dass er sich oftmals innerhalb eines einzigen Interviews, ja, bisweilen sogar innerhalb eines einzigen Satzes widerspricht und dies nicht einmal zu bemerken scheint. Als, in gewisser Weise „historisch“, aber auch mehr als bedenklich, könnte man in diesem Zusammenhang seine Aussagen beurteilen, wonach sich Ungeimpfte bei einer Impfpflicht ja freiwillig impfen lassen würden. Es offenbart nicht nur eine Wahrnehmung, die durch kognitive Dissonanz geprägt ist, sondern auch Lauterbachs offensichtliche Unfähigkeit zum Erkennen logischer Zusammenhänge.

Harvard, eine Eliteuniversität?

Quahlifikation LauterbachDoch wie kann ein Mensch mit so drastischen kognitiven Einschränkungen, überhaupt Medizin und das auch noch an einer Amerikanischen Eliteuniversität studieren? Die Antwort darauf könnte sein: Eben weil er in den USA studieren durfte. Anders, als beispielsweise in Deutschland, wo eine entsprechende Qualifikation die einzige (bzw. eine zwingende) Zugangsberechtigung zu einem Hochschulstudium darstellt, gibt in den USA weitere Möglichkeiten. Auch Empfehlungen oder die Zahlung sehr hoher Studiengebühren können dort ein Studium ermöglichen. Der Ruf Amerikanischer Eliteuniversitäten resultiert maßgeblich aus dem Umstand, dass ein Stipendiat an sehr hohe Voraussetzungen geknüpft ist. Wer auf ein solches verzichten kann, hat mehr oder weniger die freie Wahl bei seiner Universität.

Hatte sich Lauterbach das Studium also erkauft? Die, hierfür notwendigen Geldmittel dürften auch ihn überfordert haben, was uns zu der interessanten Frage führt, wer möglicherweise Lauterbachs Studium finanzierte.

Eine seltsame Professur

Kaum zurück in Deutschland, verschaffte ihm die Univerität Köln einen Lehrstuhl. Das ist insofern unüblich, als Lauterbach nie habilitiert hat. Wir kennen allerdings einen weiteren „Professor“, auf den diese Besonderheit ebenfalls zutrifft: Christian Drosten. Dieser hat gleich zwei Lehrstühle inne, für die er nie habilitierte und die ihm stattdessen durch eine Stiftung zur Verfügung gestellt (bezahlt) werden, welche von der Familie Quandt (BMW) ins Leben gerufen wurde und kontrolliert wird.

Eine Professur in der Fachgruppe Medizin ist jedoch normalerweise an strenge Regeln und Auflagen gebunden. Außer einer Habilitation käme noch eine Juniorprofessur oder die Leitung einer Nachwuchsgruppe sowie eine andere eigenständige wissenschaftliche Tätigkeit mit einem adäquaten Publikationsvolumen in Frage.

Auf Lauterbach trifft all das ebenso wenig zu, wie auf Christian Drosten.

Hat unser Gesundheitsminister also nicht nur seine Ausbildung (indirekt) gekauft, sondern führt er auch den Titel des Professors zu Unrecht? Das würde zumindest erklären, warum er, wie auch sein Kollege Drosten, offensichtlich so wenig Kenntnisse von der Materie haben, von der sie sprechen, dass sie beständig falsche Prognosen aufstellen.

Wir erinnern uns an Lauterbachs Prophezeiung, die er im November 2021 aufstellte und nach der jeder, der bis dahin nicht geimpft sei, im März 2022 an den Folgen von Covid-19 verstorben sei.

Faulster Abgeordneter aller Zeiten

Lauterbach als Pandemie-Experten zu betrachten, ist, angesichts seiner mangelhaften Kompetenz, gefährlich. Es wäre also jedem geraten, seine Aussagen nicht vor diesem Hintergrund zu betrachten, sondern vor dem Hintergrund, dass Karl Lauterbach vor allen Dingen Politiker ist.

Doch auch hier offenbaren sich offensichtlich wahre Abgründe.

Unvergessen ist in diesem Zusammenhang Wolfgang Bosbachs Aussagen, die dieser bereits vor Amtsantritt unseres Gesundheitsministers tätigte und wonach Lauterbach der „faulste Abgeordnete aller Zeiten“ sei. Im März 2022 bekräftigte Bosbach seine Aussagen noch einmal und fügte hinzu, „man habe schon gewusst, warum man einem Karl Lauterbach nie ein verantwortungsvolles Amt angedient hatte“.

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass jener Mann, der derzeit die Gesundheitspolitik unseres Landes maßgeblich steuert, nicht nur nicht in die Politik gehört, sondern schon gar nicht auf einen Ministerposten, der es ihm ermöglicht, größtmöglichen Schaden zu verursachen und dies mit einer vermeintlichen Kompetenz zu begründen, die er jedoch nicht ansatzweise besitzt. Vor diesem Hintergrund bleibt zu hoffen, dass sich nun mehr und mehr Mainstreammedien dieses Themas annehmen und in letzter Sekunde die Notbremse ziehen.

Die Menschen in Deutschland scheinen diesen Schritt bereits vorweg zu nehmen. In einer Umfrage der Ärztezeitung bescheinigten sie dem Gesundheitsminister die Schulnote 6 (ungenügend). Da der Link derzeit (09.06.2022) nicht mehr funktioniert, hier ein Screenshot von der Website der Ärztezeitung (Suchresultat von der Suche nach „Schulnote Karl Lauterbach“):

Screenshot von der Website der Ärztezeitung: - Eine Schulnote für Karl Lauterbach
Screenshot von der Website der Ärztezeitung: Eine Schulnote für Karl Lauterbach

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