Wie Name und Logo entstanden

Elisabeth Mühleder ist zwar kein Gründungsmitglied, war aber, wie viele andere auch, Gast auf der Gründungsversammlung am 4. Juli 2020 der Partei dieBasis. Während die 45 Gründungsmitglieder sich mit der Satzung und dem Gründungsvorstand beschäftigten, konzentrierte sich die Fotografin auf den Geist und die Absichten der neuen Partei. An diesem Abend formte sich die Idee für das Logo.

Was Elisabeth dabei zugutekam, war ihre langjährige Tätigkeit als Grafikerin und Designerin. In diesem Zusammenhang hatte sie Themenräume gestalten müssen und sich bereits intensiv mit der Farbenlehre auseinandergesetzt, als sie für einen Auftraggeber Themenräume gestaltete. So beschreibt sie ihre Gedanken zur Farbe der Achtsamkeit folgendermaßen: „Rot steht für die Liebe, und die Achtsamkeit steht für den liebevollen Umgang.“ Sie lächelt und gibt zu, dass es auch eine andere Farbe hätte sein können, doch Rot bleibt stimmig.

Zu Orange sind ihre Gedanken dazu kaum zu bremsen: „Stell dich mal vor eine komplett orange-farbige Wand!“ Orange fördert die Intuition und die Ideen. Sie habe damals die Gestaltung eines Raumes geplant der „Kommunikation“ hieß, und genau das solle doch mit der Schwarmintelligenz umgesetzt werden: in der Kommunikation die Ideen und Intuitionen aller zusammen zu bringen und zu etwas großem Ganzen zu verknüpfen.

Ganz natürlich sei Grün die Farbe der Freiheit: „Natur ist pure Freiheit.“ Allein wie sich die Vielfalt immer wieder ihre Bahnen breche, Formen und neue Formen immer sein dürften und harmonisch zueinander fänden. Wer sich die Farbwahl von Versicherungen und Banken anschaut, der erkennt schnell, dass das hier Blau überwiegt. Stand Blau lange Zeit für Sicherheit und Seriosität, habe es heute auch die Bedeutung von Macht. Da lag es nahe, diesen Wert um seine Grenze zu ergänzen: bei dieBasis steht Blau für die Machtbegrenzung.

Am Tag der Gründung wurde bis mittags 12 Uhr der Name Basisdemokratische Partei Deutschland von 5.417 Menschen gewählt und im Schwarmfunk verkündet. Und fand natürlich Einzug in die Satzung.

Wie Name und Logo entstanden - Namensfindung

Es folgte die Konsensierung der Gründungsmitglieder über das Namenskürzel und dieBasis war geboren. Nach den Beschlüssen von Satzung und Programm wurde der neunköpfige Gründungsvorstand gewählt und abends um 23.30 Uhr ließen wir die Sektkorken knallen, wissend, dass auch der nächste Tag früh mit Arbeit beginnen würde.

Elisabeth Mühleder setzte ihre inneren Bilder, ihre Wahrnehmung vom Gründungstag und die Entscheidung von Namen und Namenskürzel in einen Vorschlag um.

Kurze Zeit später gab es ganz offiziell einen Wettbewerb, an dem jede/r teilnehmen konnte: Das Logo der Partei wurde gesucht. Was war das für ein Spaß, wie herrlich kreativ zeigten sich alle. Rund 80 Logovarianten flossen in die erste große Konsensierung der jungen Partei ein, Mühleders Logo war eines von vielen. Am 24. Juli 2020, nur 20 Tage nach der Gründung, wurde auf dem telegram-Kanal „dieBasis funkt“ das Ergebnis – das heute bekannte Logo – mitgeteilt und sofort in allen Bereichen umgesetzt.

Wie Name und Logo entstanden - Logo Abstimmung

Das Erscheinungsbild der Partei wurde bewusst offen, freundlich und verbindend gestaltet. Farben und Formen stehen für Vielfalt, Eigenverantwortung, Gemeinschaft und die Idee, unterschiedliche Sichtweisen respektvoll zusammenzuführen. Name und Logo sollen ausdrücken, dass demokratische Mitgestaltung dort beginnt, wo Menschen einander zuhören, Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach tragfähigen Lösungen suchen. Dabei steht dieBasis für einen achtsamen, friedlichen und partnerschaftlichen Umgang miteinander, auch bei unterschiedlichen Meinungen. So versteht sich dieBasis als politische Bewegung für Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz.

Wie Name und Logo entstanden - Alle Logovorschlaege 1
Auswahl der rund 80 Logovorschläge.