Viola Schäfer – Säulenbeauftragte für Achtsamkeit

Ich bin Viola und konnte durch meine Arbeit als Psychologin in verschiedenen beruflichen Bereichen viel darüber lernen, was Menschen brauchen, um sich verstanden zu fühlen und authentisch weiterentwickeln zu können. Bestürzt über die gesellschaftlichen Umwälzungen und die Art und Weise der medialen Kommunikation und Manipulation angesichts der Corona-Situation bin ich im November 2020 der Basis beigetreten und habe mich daraufhin zunächst in der AG Mediation engagiert.

Mein Werdegang

Nachdem ich 2014 mein Diplom in Psychologie an der Universität Mainz gemacht hatte, arbeitete ich seit 2015 in der Bundesgeschäftsstelle des Weissen Rings in Mainz, um dort das Opfer-Telefon (ein Hilfe-Telefon für von Straftaten betroffenen Menschen) mit zu betreuen. Zuvor hatte ich mich bereits seit 2012 über den Weissen Ring für die Gesprächsführung und Beratung am Opfer-Telefon ausbilden lassen und engagierte mich dort seither ehrenamtlich neben meinem Studium.

Seit 2013 war ich am Aufbau eines gemeinnützigen Vereins (siehe www.intaktiv.de ) beteiligt, der sich unabhängig des Geschlechtes gegen Genitalverstümmelung und für das Recht auf Selbstbestimmung und Unversehrtheit einsetzt. Bei der Gründung im November 2013 wurde ich zur Vorsitzenden gewählt und setzte mich in dieser Position für die Rechte von Kindern und betroffenen Menschen ein. Dabei konnte ich viel über Vorstandsarbeit und menschenrechtliches Engagement lernen und viele weitere wertvolle Erfahrungen sammeln.

Beruflich ging die Reise seit 2016 in einer psychosomatischen Reha-Klinik weiter. Dort führte ich psychologische Kurztherapien durch und leitete eine Stressbewältigungs-Gruppe sowie eine themen-offene Gruppentherapie. Zudem absolvierte ich eine Fortbildung in Focusing (einem humanistischen körperorientierten Achtsamkeits-Ansatz) und brachte dies innerhalb einer interdisziplinären Schmerzbewältigungs-Gruppe ein.

Seit 2018 arbeite in in der ambulanten beruflichen Rehabilitation für psychisch erkrankte Menschen und betreue dort ebenfalls Menschen durch psychologische Einzelgespräche und eine Offene Gesprächsgruppe. 2019 bis 2020 habe ich mich außerdem in Personzentrierter Gesprächsführung nach Carl Rogers weitergebildet und das entsprechende Basis-Modul nach den Richtlinien der GwG (https://www.gwg-ev.org/ ) absolviert.

Warum Basisvorstand?

Der Basis bin ich zunächst beigetreten, weil ich in einer freien Gesellschaft leben möchte, die sich für ihr Grundgesetz, die Würde aller Menschen und gelebte Demokratie einsetzt. Persönlich habe ich mich stets als politisch linksliberal verstanden und fühlte mich spätestens seit der Durchsetzung der Corona-Maßnahmen von den sogenannten „linken“ Parteien alles andere als repräsentiert.

Die vier Säulen der Basis haben mich zusätzlich beeindruckt, da sie eine demokratische Wertebasis darstellen, die den etablierten Parteien ganz offensichtlich fehlt. Als Säulenbeauftragte für Achtsamkeit sehe ich mich als Psychologin mit Vorstandserfahrung besonders gut aufgehoben und freue mich nun ganz besonders darauf, diese Herausforderung anzunehmen. Im achtsamen Miteinander und auch in einer insgesamt achtsamen Haltung bei den nächsten gemeinsamen Schritten als junge und wachsende Partei liegt eine große und besondere Chance für die Basis. Ich möchte die Basis dabei unterstützen, diese Chance wahrzunehmen und aus ihr zu schöpfen.

Sonstiges

Ich bin 32 Jahre alt und seit nun 9 Jahren glücklich mit meinem Freund zusammen. Ich sammle Kochbücher aus aller Welt aus denen ich öfters für meine Freunde koche und mache liebend gerne Weitwander-Touren. Ich lese gerne und höre gerne Musik 🙂